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24.146 Kostenübernahme bei der Herkunftssuche Betroffener von illegalen Auslandadoptionen (Mitinitiantin)

14. Mai 2024 – Motionstext, eingereicht am 14.05.2024: Der Regierungsrat wird aufgefordert, die notwendigen gesetzlichen Bestimmungen zu erlassen, um Betroffene von illegalen Auslandadoptionen bei ihrer Herkunftssuche zu unterstützen und die notwendigen Gebühren und verhältnismässigen Kosten zu übernehmen. Der Regierungsrat hat die Motion abgelehnt.

Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZAHW)1 zeigt, ist das Ausmass der illegalen Adoptionen der vergangenen Jahrzehnte weitaus grösser, als bisher bekannt. So wurden nicht nur bei Adoptionen aus Sri Lanka, sondern auch aus zahlreichen anderen Herkunftsländern, namentlich Bangladesch, Brasilien, Chile, Guatemala, Indien, Kolumbien, Korea, Libanon, Peru und Rumänien, Hinweise auf illegale Praktiken, Kinderhandel, gefälschte Dokumente und fehlende Herkunftsangaben gefunden. Vermutlich sind tausende Kinder betroffen. Den Staat trifft aufgrund von Unterlassungen und Verfehlungen vor Inkrafttreten des Haager Adoptionsübereinkommens eine erhöhte Verantwortlichkeit.

Detaillierte Informationen – Motionstext als auch die Begründung der Ablehnung durch den Regierungsrat auf diesem Link (Website Kanton Aargau)